Gasherd Flamme geht aus

Das ist unser Gasherd direkt über dem Kühlschrank eingebaut. Jahrelang funktionierten alle Flammen. Dann letztes Jahr musste man sehr lange den Knopf gedrückt halten, dass die Flamme nicht ausging. Nun hatte ich mich daran gesetzt um das Problem zu lösen. Natürlich im Internet in allen Foren gelesen. Auch auf der Messe Information eingeholt. Vermutlich der Fühler defekt. Vorher aber schon mal alle Flammen auseinander gebaut und Düsen gesäubert.

Schien im ersten Moment auch fast zu funktionieren. Nach den ersten Fahrten im Februar hielt die große Flamme rechts gar nicht mehr. Angezündet, brannte, auch nach langem drüvcken des Schalters erlosch die Flamme. Also muss wohl oder übel die Zündüberwachung erneuert werden. Ja, ja, ist so einfach gesagt, aber so einfach scheint dies nicht zu werden. Werkzeug steht bereit, nur wo fange ich an?

Ok, dann ziehe ich erstmal die Schalter ab, damit ich dann hoffentlich den Herd komplett nach oben herausheben kann. Beim Abziehen des Schalters der großen, defekten Flamme fiehl ein kleines Stückchen Kunststoff aus dem Griff. Hm, was ist das? Da steckt ja noch etwas in dem Schalter. Bei den anderen Schaltern ist dort nichts.

Nun durchzuckte es in meinem Gehirn. Ja, auch im Alter gibt es Geistesblitze! Bei meiner ganzen Informationssuche im letzten halben Jahr, hatte ich irgendwo etwas gelesen, in dem jemand den Rad gab, in den Griff etwas Pappe oder Kunststoff einzusetzen, damit der Schalter weiter heraus steht bzw. die Achse der Griffaufnahme weiter hineingedrückt wird. Wie das? Sollte dies bei mir der Fall sein? Nicht lange überlegt und mit der Zange Ventilstange eingedrückt, geöffnet und gezündet. Neeee……., das kann nicht wahr sein. Die Flamme brennt auch wenn ich nicht mehr drücke.

Griffe wieder drauf und alles funktioniert wie es soll. Auch nach einigen Touren, toi, toi, klappt es mit der Flamme. Ich verstehe es bis heute nicht, warum. Egal, auf jeden Fall konnte ich meiner Angetrauten stolz berichten, was sie doch für einen fähigen Ehemann hat, der selbst solche Dinge reparieren kann.

Danke für den Applaus.

Fahrradhelm ja/nein ?

Immer wieder taucht, nicht nur bei uns in der Familie,  sondern auch bei vielen Gemeinsamkeiten mit Freunden und Bekannten, die Frage auf:

Fährst du mit Fahrradhelm?

Und schon haben wir die schönste Diskussion im Gange. Jeder weiß was, hat gehört und kennt jemanden, der jemanden kennt usw. Kaum jemand kennt sich mit den Fakten und der rechtlichen, wie gesundheitlichen Datenlage aus.

Ohne, dass ich mich hier zu dem Für und Wider äußern möchte, stelle ich einen Link ein, der zu dieser Frage einige Überlegungen beinhaltet.

Sinn und Nutzen von Fahrradhelmen

Es gibt dort aber auch noch viele weitere interessante Hinweise und rechtliche Daten zum Fahrrad und allem was dazu gerhört. Würde mich über ein Feedback von dir freuen.

Es ist zum ………..

…….. unter die Decke gehen! Seit Jahren versuche ich unseren Rasen, sagen wir mal eher, kurzgemähte Wiese, einigermaßen in Ordnung zu halten. Und? Jedes Jahr aufs Neue wird die Grasfläche systematisch von Wühlmäusen umgegraben. Was habe ich nicht schon alles versucht, die Biester zu vertreiben. Sämtliche Mittel aus Bau- und Gartenmarkt habe ich langfristig ausprobiert. Habe den Rasen unterirdisch bewässert, sprich tagelang die Bauten und Gänge mit Wasser geflutet. Nichts! Im Gegenteil die Mäuse haben sich vermutlich gefreut, dass mal jemand ihre Wohnungen säubert.

Es kann ja jedes Tier machen was es will. Nur unser Rasen sollte tabu sein. Der ist zum Spielen für die Enkel gedacht. Durch diese gewühlten Gänge kann man noch nicht mal stolperfrei die Fläche betreten. Sollte irgend wer eine hundertprozentige Methode haben, um diese Quälgeister, nicht die Enkel, die Wühlmäuse zu vertreiben, der melde sich doch bitte.

Touristeninformation

Touristeninformation oder I-Punkt ist für mich immer, wenn ich irgendwo hinkomme, eigentlich die erste Anlaufstation. Denn hier gibt es Info`s über Regionalitäten, wie Wanderwege, Radwege, besichtigungswerte Einrichtungen, Museen usw. Nun ist es aber für Womosaphiens doch meistens so, dass man sich am Vormittag mit seinem Wohnmobil in Bewegung setzt und im Laufe des Nachmittags seinen Zielort/Stellplatz erreicht. Wenn man sich dann auf den Weg macht zu dem I-Punkt, der natürlich vom Stellplatz nicht ausgeschildert ist, vergeht doch einige Zeit, so dass man meist nach 17.00 Uhr in Info erreicht hat. Da steht dann, dass gerade geschlossen ist. Oft ist an 2 Tagen Vormittags geöffnet und am Wochenende, wenn gerade viele Besucher kommen, geschlossen.

Nun Frage ich mich, wie wollen diese Städte/Orte ihren Tourismus ankurbeln, und sehr viele sind darauf angewiesen, wenn sie sich nicht auf die Besucher einstellen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Und warum sind diese I-Points auch oft nur von April – Oktober besetzt? Wenn ich sehe, wieviel Wohnmobile und damit Touristen auch, oder gerade in der anderen Zeit, unterwegs sind, ist doch Bedarf da. Geschäftsleute haben sich vor Jahren umgestellt, nur die städtischen Bediensteten oder deren Vorgesetzten scheinen es nicht zu begreifen.

 

Solar und E-Anschluß

Da sitze ich ich in meinem Wohnmobil auf einem Stellplatz. Und wie ich so vor mich hinträume, kommt ein Wohnmobil nach dem anderen. Als erstes wird dann das Kabel ausgerollt und das Wohnmobil an die E-Säule angeschlossen. Soweit ist das ja in Ordnung. Nur bei näherem Betrachten der Wohnmobile, stellte ich fest, dass zufällig alle Fahrzeuge große Solaranlagen auf dem Dach hatten.

Warum brauchen die Womos trotz Solar auch noch E-Anschluß? Ich verstehe es nicht. Denn wenn man schon Solar auf dem Dach hat, dann hat man doch auch sicher einen Wechselrichter, um mal kurzfristig 230 Volt für den Föhn des weiblichen Anhangs zur Verfügung zu stellen.

Ich habe 2 Batterien mit à 90 AH und komme ohne Solar wunderbar zu recht. Selbst in den kühleren Zeiten, wo das Heizungsgebläse oft läuft, komme ich gute 3 Tage ohne Fahren bzw. Nachladen aus. Und länger stehe ich kaum an einem Ort.

Naja, jeder so wie er möchte.